Vom Kacknoob, der auszog, sich eine Maus zu kaufen.

Nachdem das lange Warten nun endlich vorbei ist und Diablo 3 das Licht der Welt erblickt hat, habe ich spontan beschlossen, dass ich eine neue Maus brauche. Das Verbrechen, das Apple mit der Magic Mouse an der Ergonomie begangen hat, wird lediglich von der eisernen Jungfrau und der Streckbank übertroffen. Es wundert mich eh, dass die Maus nicht unter dem Tag Folter bei Wikipedia geführt wird. Proportional zu meiner Abneigung dieser Maus gegenüber verhielt sich auch die Bereitschaft mal Geld in die Hand zu nehmen und eine ordentliche (TM) Maus zu kaufen. Letztendlich bin ich dann durch einen Bekannten und mehrere Review-Studien auf die Razor Mamba 2012 (Affiliate) gestossen.

Eigentlich wollte ich eine Kabellose Maus die sich per Bluetooth mit meinem Rechner unterhält. Allerdings kann man bei der Razor, sobald der Akku leer ist, einfach das Kabel von der Dockingstation abziehen und direkt in die Maus stecken. Das hat auch den Vorteil, dass man die Maus auch prima mitnehmen kann ohne das man gleich die Dockingstation einpacken muss.

Was ein wenig Gewöhnungsbedürftig ist, ist das rumgeleuchte der Maus und der Dockingstation. Heutzutage muss ja alles was irgendwie Gaming ist, rumleuchten. Gott sei Dank, kann man das aber in der GUI von Razor abschalten. Natürlich auch dimmen, die Farbe selber bestimmen oder ein Farbfading durchlaufen lassen m)

Die GUI selbst ist zwar nicht hübsch, aber ganz ehrlich: von Gaming-Devices bin ich unter Windows ganz andere Kategorien von UI-Kapriolen gewohnt. Dagegen ist das echt harmlos:

Zusätzlich unterstützt die Mamba noch Profile, die auf der Maus gespeichert werden und die automatisch, abhängig von der aktiven Anwendung, gewechselt werden können. Praktische Idee, habe ich aber bisher noch nicht genutzt. Und zum Leidwesen meiner Freundin ist der “Klick” der Maus auch nicht leiser als der, der Apple-Maus. (Wenn ich Diablo spiele hat das etwas von Klapperschlangen-Rodeo) Dafür gibt es ein Scrollrad mit festem Druckpunkt und Rasten.

Was allerdings extrem nett ist: Man kann im laufenden Betrieb über zwei Tasten an der Maus die DPI verstellen. Das ist unheimlich toll wenn man gerade in einer Audio/Grafik Anwendung unterwegs ist und eine sehr langsame Bewegung, je nach Schnitt oder Verschiebe-Situation braucht. Die Tasten befinden sich oben links neben der primären Maustaste. Sind allerdings so unintuitiv angeordnet, dass man vermutlich nie ungewollt drücken wird. Die aktuelle DPI wird dann ganz clever temporär über die Akkuanzeige links auf der Maus dargestellt.

Alles in allem muss ich sagen, dass es bei mir vermutlich jede Maus getan hätte (15 Euro Ramschlogitech) und natürlich faile ich genauso wie vorher in Diablo, allerdings ist jetzt nicht mehr die Maus daran Schuld sondern ich!  Aber ich hab mich ein bisschen in meine Maus verliebt. Weswegen ich sie auch nicht zurück schicken werde ;-)

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Die Merkelzone

Es gibt eine fünfte Dimension jenseits der menschlichen Erfahrung – eine Dimension, so gewaltig wie der Weltraum und so zeitlos wie die Ewigkeit. Es ist das Zwischenreich, wo Licht in Schatten übergeht, Wissenschaft auf Aberglaube trifft. Sie liegt zwischen den Fallgruben unserer Furcht und den lichten Gipfeln unseres Wissens. Dies ist die Dimension der Fantasie, das Reich der Dämmerung – die Merkel Zone.

Merkel und Hollande auf einem "Fussgängerzonenschield"

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