Um genauer zu sein: Wie mache ich aus 2446mAh 5544?
Ganz einfach (so überraschend einfach, dass ich es explizit erwähnen muss). Ich hab in den letzten Wochen einen massiven “Leisungsverlust” meiner Batterie bemerkt. Erst dachte ich mir nichts dabei, da ich die Batterie gut beanspruche und es numal mit einer der Verschleißgegenstände in einem Laptop ist. Allerdings hatte ich dann nach einer Woche nur noch ca. 40 Minuten Nutzzeit was dann doch ziemlich wenig war.

Also hab ich mich mit meinem Problem an meinen Apple-Händler des Vertrauens gewandt (http://competence.de) und nachgefragt. 2 Telefonate später kam dann die Mail in der ich davon unterrichtet wurde das mir mein Akku ersetzt wird und ich doch in den nächsten Tagen zum Austausch vorbeikommen kann :-).
Das Ergebnis kann man hier bestaunen:

Das da jetzt schon 2% fehlen verbuche ich mal unter allgemeinen Schwund. :-)
Und verstehen sich super:

Auf dem ersten Bild sieht man nur die Ausgabe des seriellen Terminals auf dem Nintendo DS. Jedes sent steht für einen von mir gesendeten Buchstaben. Und jeder Buchstabe steht für einen empfangenen Buchstaben. Momentan läuft auf dem MSP des Zigbeemoduls nur eine kleine “Echo”-Anwendung, deswegen wechselt sich das auch so brav ab ;-).
Auf dem zweiten Bild habe ich mal die Verkabelung abgelichtet. Im unteren Teil ist gut der herausstehende Teil der DSerial Edge und ihren Anschlussmöglichkeiten zu erkennen. Das Rote Board ist ein Zigbee Evaluierungs-Kit das an ein Batterieboard ohne Batterien angeschlossen ist, da die Stromversorgung über den Nintendo DS gegeben ist.
Der nächste schritt ist jetzt das Interface des cc2480-Zigbee Chips auf dem Board seriell an die DSerial Edge weiter zu verwursten.
Heute morgen hat bei meinen MacBook pro die Tastatur sich plötzlich geweigert Eingaben von mir entgegen zu nehmen. Also bin ich gleich als erstes zum Apple-Dealer meines Vertrauens (Competence) geeilt und warte nun mit zittrigen Fingern auf eine gute Nachricht (vermutlich muss nur das Topcase ausgetauscht werden).
Bis dahin vertreibe ich mir die Zeit mit Bus fahren und Erstsemester quälen (die bekommen heute das Ergebnis ihres ersten Programmieren-tests zurück).
Habe heute in Embedded Systems zusammen mit meinem Projektpartner eine Präsentation zu unserem Projekt ZigBeeDS gehalten. Ziel des Projektes ist es ein sog. ZigBee Modul über die DSerial Edge an den Nintendo DS anbinden.
Die Präsentation ist für sich alleine nicht sonderlich aussagekräftig aber ich lade sie mal trotzdem hoch damit man sieht wofür ich gerade die meiste Zeit im Studium verbrate: zigbeepraesi.pdf


Und ich konnte nicht anders und musste sie gleich verlöten :D



Ich hatte heute schon angesetzt eine erste “Beschwerde”-Mail an electrobee.com zu schreiben als ich sicherheitshalber noch mal den Status meiner Bestellung geprüft habe, und siehe da:

Das heißt es kann sich nur noch um Wochen handeln (da mir 50$ Versandkosten ein wenig zu viel erschienen und ich die 7$-Sparversion genommen habe) bis meine DSerial Edge bei mir auftaucht.
Eigentlich hätte ich noch auf den Postboten warten müssen der einen Seriell-zu-USB-Adapter dabei hat, aber dann lief mir mein altes Handy-Adapterkabel über den Weg. Schnipp-Schnapp, ein Ende ab und ein wenig Löterei und hier haben wir das Ergebniss:

Wunderschöne NMEA-0183 Strings ;-)
Ich musste dafür zwar meine alte Linux-Workstation ausbuddeln, denn unter Windows ist es ein halber bis kompletter Krampf und unter Linux ist es ein einfaches cat /dev/ttsyS0 :D
Jetzt warte ich nur noch auf meine DSerial Edge die laut electrobee eigentlich jeden Moment losgeschickt werden müsste.
Solange kann ich mir dann mal Gedanken zur GUI auf dem DS machen… :-)
[UPDATE:] Hier mal ein Link zum mitgeschnittenen Output: http://pastie.textmate.org/310913
Eine Analyse folgt später.
“Wow, einfach nur Wow!” , waren heute meine Gedanken als ich in der Bahn angefangen habe das erste Buch auf mit Classics zu lesen.
Classics ist eine der wenigen Anwendungen bei der man die Liebe zum Design spürt (Hier sind im wesentlichnen Sebastian de With und David Lanham federführend gewesen).Das geht schon bei der Präsentation und Auflistung der vorhandenen Büchern los. Anstatt sie in eine schnöden Liste zu packen bekommt man ein kleines Buchregal mit wirklich toll gestalteten Covern präsentiert.

Und die Liebe zum Detail wird nahtlos fortgesetzt. Selbst das umblättern der Seiten ist passend animiert. Ob man nun den Finger von rechts nach links zieht, oder einfach nur kurz auf den rechten Bildschirmrand tippt. Die Seite wird flüssig animiert und von einem kleinen rascheln begleitet umgeblättert. Auf dem Folgenden Bild erkennt man auch gut den Fortschrittsbalken der einem anzeigt wie lange man noch Zeit mit seinen Helden verbringen kann ;-)

Schön ist auch an die Bilder gedacht wurde die in manchen Büchern erst die Stimmung ausmachen. Alles in allem eine sehr “runde” Sache, wie ich heute in der S-Bahn wieder feststellen durfte. Und wie der Website zu entnehmen ist werden wohl noch weitere Bücher in den kostenlosen Updates folgen.
Ich hab heute meine neu erworbenen Technikgadgets dazu genutzt, mal mein Projekt ein wenig voran zu treiben.
Bewaffnet mit einem Multimeter und meinem neuen Netzgerät habe ich mal den ps2-ähnlichen Stecker durchgemessen und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:


Danach habe ich darauf vertraut das die Farben den gängigen Belegungen entsprechen. Und voila,bei 3,7V fing das ganze an zu leben:

Zumindest muss ich mir jetzt kein GPS-Modul kaufen wie ich vorher befürchtet hatte, da an dem Ding ganz üble Rostspuren sind. Als nächstes muss ich jetzt die RX und TX Leitungen finden, das wird etwas schwieriger aber zumindest hab ich ne leuchtende LED :) (Zur Not wird es einfach eine Taschenlampe)

Das ist mein neues Netzgerät. Würde die Lötstation funktionieren gäbe es auch noch ein Bild von ihr, aber bisher verweigert sie erfolgreich ihren Dienst.
Ansonsten gab es noch:
- Kolophonium
- 1000 Widerstände
- 1 Bredboard
- 1 Ersatzlötspitze
- 500g Lötzinn
Der Löterei und Spielerei steht also nur noch der vermalledeite defekte Lötkolben im Weg!